Grünewalds Kreuztragung

Grünewalds Kreuztragung

Die Restaurierung eines Hauptwerkes deutscher Kunst

3. April – 21. September 2014

Seit einigen Jahren wird die „Kreuztragung Christi“ restauriert, die Mathis Gothart Neithart – genannt Grünewald – um 1523/25 gemalt hat. Weitere Jahre werden nötig sein, um das große Tafelgemälde von schwer zu lösendem Schmutz und verfälschenden Übermalungen späterer Zeit zu befreien.

Nun wird ein Zwischenstand präsentiert, der einen Vergleich freigelegter und nicht freigelegter Partien ermöglicht und dabei deutlich macht, wie sehr sich die mühseligen Arbeiten lohnen: Zum Vorschein kommt eine strahlende Farbigkeit, die einen ganz neuen Eindruck von Grünewalds spätem Passionsbild, einem Hauptwerk deutscher Kunstgeschichte, gibt. Die kleine Sonderausstellung informiert über die Methoden der Restaurierung, die von einer Spezialistin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe durchgeführt wird.
Begleitend werden Führungen angeboten.

Zustand vor der aktuellen Restaurierung mit erheblich nachgedunkelten übermalenden Retuschen
Röntgenbild mit dunkel erscheinenden Malschichtverlusten
Zwischenzustand; die rechte Hälfte des Himmels ist freigelegt, die Fehlstellen der Malerei sind als weiße Kittungen sichtbar
Digitale Retuschen geben einen Eindruck vom zukünftigen Aussehen dieser Partie