Im Echo

Kunststudenten antworten auf Dürer – Kentridge

11. – 22. Januar 2017
Junge Kunsthalle

 

Nach Laufzeitende von "Double Vision: Dürer – Kentridge" zeigen Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe die Ergebnisse ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der Ausstellung.

 

"Wie sah der erste Kontakt mit Dürer aus?" Diese Frage stellten sich die TeilnehmerInnen eines Seminars von Dr. Christina Griebel, Professorin für Fachdidaktik Kunst und Bildungswissenschaften. Nachdem Motive wie "Betende Hände", "Melancholia" oder auch das "Rhinozeros" ausgemacht wurden, wurde diskutiert, ob diese Motive abgenutzt und damit für Kunst tabu, oder vielmehr popkulturelle Phänomene seien.

 

Das stellte den Ausgangspunkt für eine viermonatige Auseinandersetzung mit der Ausstellung "Double Vision: Dürer – Kentridge" in der Kunsthalle Karlsruhe dar. Dürer, der als einer der ersten Bildideen vervielfältigte und Kentridge, der seine Darstellungen durch alte und neue Medien wandern lässt. 

 

Die Studierenden reagieren auf diesen Umgang Kentridges mit seinem Vorbild Dürer und erkunden in verschiedenen künstlerischen Medien unsere Gegenwart als mediale Schwellenzeit. Sie beschäftigten sich damit, wie Betrachter angelockt und wie diese zum Bleiben, Ausprobieren und Weiterarbeiten bewegt werden können.

 

Während der Dauer der Ausstellung ist jeden Tag einer der Kunststudierenden zwischen 15 und 17 Uhr anwesend, am Samstag, den 21. 1. 2017, alle zusammen. Die Teilnehmer der Ausstellung sind: Martha Burkhardt, Laura Durban, Lukas Giesler, Cedrik Hurst, Anna Köpnick, Julia Merdes, Franziska Merkel, Jonas Müller-Ahlheim, Solveig Schaper, Barbara Schmid, Rahel Schmid, Anna Schmidt, Ralf Wirtz.