Förderkreis der Staatlichen Kunsthalle e.V.

Der Förderkreis wurde 1998 neben der Vereinigung der Freunde der Kunsthalle, die 1962 zum zweiten Mal gegründet wurde, ins Leben gerufen. Inzwischen haben mehr als 125 Mitglieder es sich zum Ziel gesetzt, angesichts immer knapper werdender Mittel in den öffentlichen Haushalten, die Kunsthalle beim Erwerb von Kunstwerken, aber auch in ideeller Weise, zu unterstützen.

 

Ihr privates Engagement trägt dazu bei, die Staatliche Kunsthalle als lebendiges und attraktives Museum zu erhalten und weiter auszubauen. Ihr Beitrag beweist, dass neben der öffentlichen Hand engagierte Kunstfreunde die Zukunft einer so wichtigen Institution verantwortungsvoll mittragen, eine Institution, die auch im Interesse unserer Kinder und zukünftiger Generationen erhalten werden muss.

 

Wir sind als Förderer von Kultur, Kunst und Erziehung als gemeinnützig anerkannt. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, die Ihre Steuerlast mindert. Gleichzeitig tun Sie Gutes und helfen der Kunsthalle.

Ihre persönlichen Vorteile
  1. Sie erhalten freien Eintritt zu allen Ausstellungen der Kunsthalle, ebenso Einladungen zu Previews und Eröffnungen mit Empfang exklusiv für die Mitglieder des Förderkreises und Einführung durch den Kurator der Ausstellung.
  2. Nehmen Sie mit dem Förderkreis an besonderen Exkursionen zu Kunstorten teil, die der Öffentlichkeit nicht ohne Weiteres zugänglich sind und die vom Vorstand, der Direktorin und Kuratoren begleitet werden.
  3. Schauen Sie mit uns hinter die Kulissen der Kunsthalle u. a. durch Besuche in den Depots, der Restaurierungswerkstatt und dem Kupferstichkabinett.
  4. Bleiben Sie mit uns auf dem Laufenden beim aktuellen Kunstgeschehen indem Sie an Vorträgen sowie besonderen Veranstaltungen, wie Expertenführungen, Lesungen, Konzerten und Künstlergesprächen teilnehmen.
  5. Genießen Sie die Gesellschaft Gleichgesinnter anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung, die verbunden ist mit einem festlichem Empfang oder Abendessen in einem der historischen Säle der Kunsthalle.
  6. Als Mitglied des Förderkreises können Sie kostenfrei die „Gemäldeberatung“ der Kunsthalle in Anspruch nehmen. Dabei können den Experten auch Skulpturen, Zeichnungen oder grafische Blätter zur Bestimmung oder Einordnung vorgelegt werden.
  7. Sie erhalten, falls gewünscht, den aktuellen Newsletter der Kunsthalle.
Wie können Sie die Kunsthalle unterstützen?
  1. Sie unterstützen das Museum als Privatperson durch einen jährlichen Beitrag von 300/350 Euro, als Firma 500 Euro. Die Beiträge sind steuerlich voll absetzbar.
  2. Zusätzlich wünschen wir uns eine besondere Spende zum Erwerb eines von der Kunsthalle als sinnvolle Ergänzung der Sammlung vorgeschlagenen Kunstwerkes oder der Finanzierung anderer Aufgaben.
  3. Durch den Besuch der Ausstellungen und die Weiterempfehlung an Ihre Freunde und Bekannten.
  4. Durch Ihre Anregungen, ihren Blick von außen, helfen Sie uns, das hohe Niveau der Kunsthalle zu erhalten.
Unsere Beiträge:

Einzelpersonen (1 Ausweis) 300 Euro

Paare (2 Ausweise) 350 Euro

Firmen (2 Ausweise) 500 Euro

 

Darüber hinausgehende Spenden sind sehr willkommen. Auch sie sind selbstverständlich absetzbar, Sie erhalten eine Spendenbescheinigung. Die Jahresbeiträge gelten jeweils für ein Kalenderjahr.

Ansprechpartner und Kontakt:

Wenn Sie sich für diese exklusive Mitgliedschaft interessieren, wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an:

 

Frau Patricia Leible

Telefon: (0721) 926 33 55

E-Mail: leible@kunsthalle-karlsruhe.de

oder

Dr. Marlene Angermeyer-Deubner

Telefon: (0721) 854 34 0

E-Mail: marlene.deubner@t-online.de

 

Baden-Württembergische Bank

IBAN DE65600501017495505979

BIC SOLADEST600

Rückblick

In den letzten zwölf Jahren hat der Förderkreis über 18 Werke im Werte von ca. 800.000 Euro erworben, aufgeführt in dem kleinen Katalog „Wunschbilder“, der zur Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden des Förderkreises, Prof. Dr. Achim Krämer, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof, im Februar 2011, herausgegeben wurde.

 

Besonders herauszuheben sind die 32 der 36 erhaltenen Büsten „Die Berühmtheiten des Juste Milieu“ von Honoré Daumier (1832/35, Ton), das Aquarell „La Brodeuse, Die Stickerin“ von François Bonvin (1845), zwei Gemälde von Johann Wilhelm Schirmer, - kostbare Beispiele deutscher Freilichtmalerei des 19. Jahrhunderts, „Das Oberbeuerner Tal vom Cäcilienberg aus, Vormittag“ (1855) und „Das Oostal mit Blick auf die Rheinebene und die Vogesen“ (1855) sowie Alexander Kanoldts Werk „Olevano“ (1927).

 

Ebenfalls durch die Spenden des Förderkreises erworben wurden Günther Ueckers frühes Nagelrelief „Symmetrische Struktur“ (1959) und Raimund Girkes Bild radikaler Reduktion „Die Ruhe kontinuierlicher Bewegung I (1985) sowie Imi Knoebels „Figur ohne Nummer“ (1988).

2011 konnte der Förderkreis eine in bayrischem Privatbesitz befindliche Altartafel, ein Hauptwerk der Spätgotik am Oberrhein mit der Darstellung der Hl. Dorothea und Hl. Barbara auf ornamentiertem Goldgrund, entstanden um 1490, erwerben und damit die drei schon vorhandenen Gemälde eines Flügelaltars des Benda-Meisters in der Kunsthalle komplettieren.

Nach einer Lithographie von Max Beckmann – „Das Martyrium“, 1919, aus der Folge „Die Hölle“ – konnten die Förderer rechtzeitig zur Ausstellung „Jean-Honoré Fragonard – Poesie und Leidenschaft“ eine Zeichnung aus dem Ariost-Zyklus erwerben, die in seltener Qualität auf dem Markt aufgetaucht war. Es handelt sich um „Sakripant, im Begriff Angelika zu überwältigen, wird durch einen großen Lärm unterbrochen.“, 1780er Jahre.

Exkursionen

Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. 2007 ein Besuch in der Sammlung Grässlin, St. Georgen (Foto), wo uns Frau Grässlin in ihrer Privatvilla empfing und den Förderern ihre Sammlung zeigte.

 

2008 erläuterte Professor Dr. Klaus Gallwitz dem Förderkreis die neu eröffnete Ausstellung von Hans Arp und Sophie Täuber-Arp in den neuen Räumen des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.

 

2010 wurden die Förderer in Berlin von einem der leitenden Architekten des Büros Chipperfield sowie dem Ordinarius für Kunstgeschichte emerit. Prof. Dr. Wolters durch das gerade restaurierte Neue Museum geführt. Ein weiterer Besuch galt der bekannten Sammlung Boros.

 

2011 führte uns die Exkursion in das ehemalige, heute ausschließlich private Atelier Anselm Kiefers in der Alten Ziegelei in Höpfingen. Sie wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bei einer Exkursion nach Amsterdam, 2013, ins Stedelijk-Museum unter Führung des ehemaligen Direktors und Freundes von Prof. Gallwitz, Gijs van Tuyl, aber auch ins neu eröffnete Rijksmuseum mit dem unvergesslichen Vortrag von Dr. Jacob-Friesen, einem Besuch im Van Gogh Museum konnten die Förderer ihre Bekanntschaft mit vielen Ikonen der Kunstgeschichte erneuern, nicht zuletzt auch im Nationalpark „De Hoge Veluwe“ in der Sammlung des Kröller-Müller-Museums.

  

In den beiden Ateliers des Bildhauers Stephan Balkenhol in Meisenthal/Bitche im Elsass konnten die Förderer im Mai 2013 einen konzentrierten Dialog mit dem Künstler führen und gleichzeitig – was außerordentlich selten sein mag,  - auch  ein Werk im Stadium des Entstehens beobachten.

Die diesjährige Exkursion der Förderer führte nach Maastricht zur noblen Kunst- und Antiquitätenmesse TEFAF. Nach einem Empfang bei Ineke und Jaques van Geel, organisiert und gespendet von unseren Förderern Michaela und Dr. Gerhard Dickgiesser in deren wunderbaren Anwesen vor der Messestadt, lernten die Förderer auf Vermittlung von Dr. Jacob-Friesen die Chefs der berühmtesten Kunsthandlungen wie Bernheimer-Colnaghi, Daxer & Marshall, Dickinson London, Rumbler und Rudigier, kennen, die persönlich ihre Highlights erläuterten. Bei einem Abendessen im romantischen Winseler Hof in Landgraaf wurden vielfältige Eindrücke ausgetauscht. Eine Führung durch die reizvolle Altstadt und anschließend das Bonnefantenmuseum mit Museumslunch ergänzten das Programm aufs Schönste.

Die Kunsthalle und die Förderer

Einen ersten Einblick hinter die Kulissen der Institution Kunsthalle eröffnete der Besuch der Restaurierungswerkstatt im Frühjahr 2011.

 

So konnten die Förderer Einblick in die 15 Jahre dauernde Restaurierung der berühmten „Kreuztragung“ von Grünewald nehmen und sich mit dem Chef-Restaurator, Thomas Heidenreich, über die künftige Restaurierung der jüngst erworbenen Altartafel des Benda-Meisters austauschen.

 

2011 wurde vom Förderkreis auch die Machbarkeitsstudie des Architekturbüros KühnMalvezzi, Berlin finanziert, aus der die baulichen und funktionalen Defizite sowie die Potenziale der drei Gebäude der Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße als kunst- und baugeschichtliches Ensemble hervorgehen. Es geht hierbei u. a. um die dringend notwendige Klimatisierung aller Ausstellungsräume, um die Verbesserung der Infrastruktur und um die Überbauung des Innenhofs, um Serviceeinrichtungen (Café, Shop, Veranstaltungsräume) zu ermöglichen.

Impressum

Förderkreis der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe e.V.

Hans-Thoma-Straße 2

76133 Karlsruhe

 

Frau Leible, Sekretariat Direktion

Telefon: (0721) 926 33 55

E-Mail: Leible@kunsthalle-karlsruhe.de

 

Mitglied im Bundesverband der Fördervereine deutscher Museen für bildende Kunst

 

Die Satzung des Förderkreises der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe e.V. (PDF, ~ 0,1 MB)

Der Vorstand

Dr. Marlene Angermeyer-Deubner, 1. Vorsitzende

Prof. Dr. Klaus Gallwitz, 2. Vorsitzender

Thomas Schroff, Schatzmeister
Dr. Sigrid Ingenohl

Prof. Dr. Pia Müller-Tamm, Direktorin/Wissenschaftlicher Vorstand

Dr. Holger Jacob-Friesen, Protokollführer

 
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Kommende Termine

  • Donnerstag 17.04.
    • Zeit für Kunst. Führung für Senioren
      Sehnsucht und Sinnbild in der Romantik
      10:30h
    • Ferienmalen
      10:30h
    • Open Space
      Tor, Tor, Toor! Das Spiel der Spiele in der Kunst | Erweitertes Angebot in der Jungen Kunsthalle
      14:00h
  • Eintritt

    € 8 / ermäßigt € 6

    Familien € 16
    Für Kinder bis 5 Jahren und Schüler ist der Eintritt frei.

    Gruppen ab 10 Personen erhalten den ermäßigten Eintrittspreis.

     
    Öffnungszeiten

    Di–So, Fei 10–18 Uhr


    Hotline: (0721) 926 26 96

    info@kunsthalle-karlsruhe.de

  • Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

    Hans-Thoma-Straße 2-6

    76133 Karlsruhe

     

    Telefon: (0721) 926 33 59

    Telefax: (0721) 926 67 88

    info@kunsthalle-karlsruhe.de

     

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