Der Förderkreis der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe wurde 1998 neben der Vereinigung der Freunde der Kunsthalle, die 1962 zum zweiten Mal gegründet wurde, ins Leben gerufen. Inzwischen haben mehr als 80 Mitglieder es sich zum Ziel gesetzt, angesichts immer knapper werdender Mittel in den öffentlichen Haushalten, die Kunsthalle beim Erwerb von Kunstwerken, aber auch in ideeller Weise, zu unterstützen.
Ihr privates Engagement trägt dazu bei, die Staatliche Kunsthalle als lebendiges und attraktives Museum zu erhalten und weiter auszubauen. Ihr Beitrag beweist, dass neben der öffentlichen Hand engagierte Kunstfreunde die Zukunft einer so wichtigen Institution verantwortungsvoll mittragen, eine Institution, die auch im Interesse unserer Kinder und zukünftiger Generationen erhalten werden muss.
Wir sind als Förderer von Kultur, Kunst und Erziehung als gemeinnützig anerkannt. Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, die Ihre Steuerlast mindert. Gleichzeitig tun Sie Gutes und helfen der Kunsthalle.
Einzelpersonen (1 Ausweis) 300 Euro
Paare (2 Ausweise) 350 Euro
Firmen (2 Ausweise) 500 Euro
Darüber hinausgehende Spenden sind sehr willkommen. Auch sie sind selbstverständlich absetzbar, Sie erhalten eine Spendenbescheinigung. Die Jahresbeiträge gelten jeweils für ein Kalenderjahr.
Wenn Sie sich für diese exklusive Mitgliedschaft interessieren, wenden Sie sich bitte telefonisch oder per Mail an:
Frau Patricia Leible
Telefon: (0721) 926 33 55
E-Mail: leible@kunsthalle-karlsruhe.de
oder
Dr. Marlene Angermeyer-Deubner
Telefon: (0721) 854 34 0
E-Mail: marlene.deubner@t-online.de
Baden-Württembergische Bank
Konto Nr. 749 550 5979
BLZ 60050101
In den letzten zwölf Jahren hat der Förderkreis über 15 Werke im Werte von 680.000 Euro erworben, aufgeführt in dem kleinen Katalog „Wunschbilder“, der zur Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden des Förderkreises, Prof. Dr. Achim Krämer, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof, im Februar 2011, herausgegeben wurde.
Besonders herauszuheben sind die 32 der 36 erhaltenen Büsten „Die Berühmtheiten des Juste Milieu“ von Honoré Daumier (1832/35, Ton), das Aquarell „La Brodeuse, Die Stickerin“ von François Bonvin (1845), zwei Gemälde von Johann Wilhelm Schirmer, - kostbare Beispiele deutscher Freilichtmalerei des 19. Jahrhunderts, „Das Oberbeuerner Tal vom Cäcilienberg aus, Vormittag“ (1855) und „Das Oostal mit Blick auf die Rheinebene und die Vogesen“ (1855) sowie Alexander Kanoldts Werk „Olevano“ (1927).
Ebenfalls durch die Spenden des Förderkreises erworben wurden Günther Ueckers frühes Nagelrelief „Symmetrische Struktur“ (1959) und Raimund Girkes Bild radikaler Reduktion „Die Ruhe kontinuierlicher Bewegung I (1985) sowie Imi Knoebels „Figur ohne Nummer“ (1988).
Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. 2007 ein Besuch in der Sammlung Grässlin, St. Georgen (Foto), wo uns Frau Grässlin in ihrer Privatvilla empfing und den Förderern ihre Sammlung zeigte.
2008 erläuterte Professor Dr. Klaus Gallwitz dem Förderkreis die neu eröffnete Ausstellung von Hans Arp und Sophie Täuber-Arp in den neuen Räumen des Arp Museums Bahnhof Rolandseck.
2010 wurden die Förderer in Berlin von einem der leitenden Architekten des Büros Chipperfield sowie dem Ordinarius für Kunstgeschichte emerit. Prof. Dr. Wolters durch das gerade restaurierte Neue Museum geführt. Ein weiterer Besuch galt der bekannten Sammlung Boros.
2011 führte uns die Exkursion in das ehemalige, heute ausschließlich private Atelier Anselm Kiefers in der Alten Ziegelei in Höpfingen. Sie wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Einen ersten Einblick hinter die Kulissen der Institution Kunsthalle eröffnete der Besuch der Restaurierungswerkstatt im Frühjahr 2011.
So konnten die Förderer Einblick in die 15 Jahre dauernde Restaurierung der berühmten „Kreuztragung“ von Grünewald nehmen und sich mit dem Chef-Restaurator, Thomas Heidenreich, über die künftige Restaurierung der jüngst erworbenen Altartafel des Benda-Meisters austauschen.
2011 wurde vom Förderkreis auch die Machbarkeitsstudie des Architekturbüros KühnMalvezzi, Berlin finanziert, aus der die baulichen und funktionalen Defizite sowie die Potenziale der drei Gebäude der Kunsthalle an der Hans-Thoma-Straße als kunst- und baugeschichtliches Ensemble hervorgehen. Es geht hierbei u. a. um die dringend notwendige Klimatisierung aller Ausstellungsräume, um die Verbesserung der Infrastruktur und um die Überbauung des Innenhofs, um Serviceeinrichtungen (Café, Shop, Veranstaltungsräume) zu ermöglichen.
Förderkreis der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe e.V.
Hans-Thoma-Straße 2
76133 Karlsruhe
Frau Leible, Sekretariat Direktion
Telefon: (0721) 926 33 55
E-Mail: Leible@kunsthalle-karlsruhe.de
Mitglied im Bundesverband der Fördervereine deutscher Museen für bildende Kunst
Die Satzung des Förderkreises der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe e.V. (PDF, ~ 0,1 MB)
Dr. Marlene Angermeyer-Deubner, 1. Vorsitzende
Prof. Dr. Klaus Gallwitz, 2. Vorsitzender
Dieter Lückenkemper, Schatzmeister
Prof. Dr. Pia Müller-Tamm, Direktorin/Wissenschaftlicher Vorstand
Dr. Holger Jacob-Friesen, Wissenschaftlicher Leiter