Kunst des 19. Jahrhunderts

Romantik, Biedermeier
und beginnende Moderne

Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen der Malerei des 19. Jahrhunderts in Deutschland. Wer die Bildwelten der Romantik, des Biedermeier und der beginnenden Moderne entdecken will, kann diese Epochen in ihrer ganzen Vielfalt kennenlernen. Die Kunsthalle zeigt Landschaften von Josef Anton Koch, Caspar David Friedrich, Arnold Böcklin und Lovis Corinth, Porträts von Wilhelm Leibl, Hans von Marées und Friedrich Overbeck sowie Interieurszenen und Stillleben von Georg Friedrich Kersting, Adolf Menzel und Carl Schuch.

 

Wie in keinem anderen deutschen Museum lassen sich darüber hinaus die Werke jener Maler studieren, die an der Karlsruher Kunstakademie lehrten oder lernten. Vom Gründungsdirektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Johann Wilhelm Schirmer, wird die ganze Bandbreite seines Schaffens repräsentiert: von den heute berühmten Ölstudien bis zu seinen großformatigen Landschaftsgemälden. Einzigartig in ihrer Fülle ist zudem die Sammlung von Werken des Deutschrömers Anselm Feuerbach sowie der größte Bestand von Arbeiten des ehemaligen Kunsthallendirektors Hans Thoma.

 

Neben der deutschen bildet die französische Kunst von der romantischen Malerei Eugène Delacroix’ bis zu den impressionistischen Landschaften Camille Pissarros und Claude Monets einen weiteren Schwerpunkt der Sammlung des 19. Jahrhunderts. Frühe Porträts von Edouard Manet und Edgar Degas, Landschaften von Camille Corot, Gustave Courbet, Charles-François Daubigny, Paul Gauguin und Paul Cézanne sowie Skulpturenensembles von Jean-Baptiste Carpeaux, Honoré Daumier und Auguste Rodin lassen die ganze Vielfalt dieser glanzvollen Epoche der französischen Kunst spürbar werden.

 
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