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Vortrag
„Gegenstände, die sich selbst in unnachahmlicher Treue mahlen“. Die Faszination der frühen Fotografie
Donnerstag, 16.Mai 2019 19:00h

Vortrag zur Ausstellung Licht und Leinwand – Malerei und Fotografie im 19. Jahrhundert mit Dr. Hans Gummersbach.

Vor 180 Jahren, im August des Jahres 1839, stellte der französische Wissenschaftler François Arago in einer gemeinsamen Sitzung der Akademie der Künste und der Akademie der Wissenschaften in Paris die Aufsehen erregende Erfindung des Malers Louis Daguerre der Weltöffentlichkeit vor. Daguerre war es nach vielen Jahren des Forschens und Experimentierens als Erstem gelungen, flüchtige Bilder der Camera Obscura festzuhalten und dauerhaft zu fixieren.  Die Geburtsstunde der Photographie war eingeläutet!

Die Vorgeschichte der Photographie, die wissenschaftliche und künstlerische Beschäftigung mit optischen Phänomenen seit dem 16. Jahrhundert, ist ebenso Thema dieses Vortrages wie die enthusiastische Reaktion der Zeitgenossen auf die sensationelle Bild-Erfindung Daguerres.

Dr. Hans Gummersbach, ein ausgewiesener Kenner und passionierter Sammler früher Fotografie, wird anhand originaler Objekte und faszinierender Bildbeispiele aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Wirkung der neuen Erfindung auf die Zeitgenossen erläutern.

Von der frühen Daguerreotypie ausgehend wird er die rasante technische Weiterentwicklung und Erfolgsgeschichte photographischer Verfahren –etwa Henry Fox Talbots erstes Positiv-Negativ-Verfahren, Scott Archers Kollodiumphotographie oder George Eastmans erste Amateurkamera – anschaulich machen. Der Beginn der künstlerischen Photographie und die besondere Beziehung zur Malerei  stehen des Weiteren im Fokus des Vortrags.


 

 

Veranstaltungsinformationen

Gebäude: Hauptgebäude

Raum: Feuerbachsaal

Angebot für: Erwachsene

Angebot für: Jugendliche

Angebot für: Senioren

Angebot für: Lehrer und Erzieher

Sprache: deutsch