Forschungsprojekt Piranesi

Zeichnungen von Giovanni Battista Piranesi und seiner Werkstatt

Ein Kooperationsprojekt der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und der Università della Svizzera italiana, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Schweizer Nationalfond (SNF).

Laufzeit: 1.1.2017 – 31.12.2018

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Im Jahr 2014 ist in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe eine spektakuläre Neubestimmung gelungen: Zwei Alben mit insgesamt 297 Zeichnungen, die bis dahin als Werke des Karlsruher Architekten Friedrich Weinbrenner (1766-1826) gegolten hatten, können seither dem römischen Radierer, Architekten, Theoretiker, Antiquar und Antikenhändler Giovanni Battista Piranesi (1720-1778) und seiner Werkstatt zugeordnet werden.

Diese Entdeckung verdankt die Kunsthalle dem damaligen Praktikanten und heutigen Studenten der Kunstgeschichte, Georg Kabierske. Die Erforschung dieser Zeichnungen wird seit dem 1.1.2017 in einem zweijährigen, durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Schweizer Nationalfonds (SNF) finanzierten interdisziplinären Forschungsprojekt gefördert.

Die beiden Alben gehören seit 1861 zum Bestand des Kupferstichkabinetts der Kunsthalle. Bis 2014 war vermutet worden, die Zeichnungen seien während Weinbrenners Romaufenthalt von 1792 bis 1797 entstanden. Der Karlsruher Architekt hat jedoch die Blätter in diesen Jahren lediglich von Francesco Piranesi, dem Sohn Giovanni Battista Piranesis, aus den Beständen der noch bestehenden Werkstatt erworben.

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