Waldbach mit Felsblöcken

Waldbach mit Felsblöcken

Johann Wilhelm Schirmer

Maße:
H 58cm B 72cm
Jahr:
wohl 1843
Ort:
nicht ausgestellt

Beschreibung

Johann Wilhelm Schirmer war Mitbegründer der Düsseldorfer Schule und erster Direktor der Karlsruher Kunstakademie. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der klassischen Landschaftsmalerei in Deutschland.

Die lebendige Naturstudie zeigt einen intimen Bildausschnitt. Von rechts hinten kommend, plätschert ein von unregelmäßigen Felsblöcken gesäumter Bach. An seinem Ufer wächst zwischen den Steinbrocken Huflattich, zwei grazile Birken breiten im Vordergrund ihre dünnen, nur wenig belaubten Äste aus.

Die sicher mit der Feder gesetzten Konturen ergänzt Schirmer durch Licht- und Schattenpartien, die er in durchscheinenden Braun- und Grautönen mit dem Pinsel aufträgt. Das vielfach sichtbare Papier spricht als eigenständige Farbe in der Gestaltung mit. Ein leuchtendes Deckweiß lässt die sich kräuselnden Wellen hervortreten und setzt belebende Kontraste auf den Steinen und als Fond hinter den Baumstämmen. Es vermittelt sich so ein anschauliches Bild von der eingefangenen Stimmung.

Neben seinen großformatigen, als idelae Ansichten der Natur komponierten Landschaften finden sich im Werk Schirmers zahlreiche Zeichnungen und Ölstudien, die den Künstler als einen wachen Beobachter der Natur in ihren unterschiedlichen Ausformungen zeigen. Als Darstellungen von großer atmosphärischer Dichte faszinieren sie noch heute aufgrund ihrer Frische und Unmittelbarkeit.

Daten und Fakten

Titel: Waldbach mit Felsblöcken
Künstler: Johann Wilhelm Schirmer
Entstehungszeit: wohl 1843
Inventarnummer: Lg 743
Epoche: Naturalismus
Material: Papier hellbraun
Technik: Feder in Sepia Pinsel in Sepia Pinsel in Grau Lavierung Deckweißhöhung
Genre: Landschaft
Gattung: Zeichnung
Abteilung: Kupferstichkabinett
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