Bellamina, Schoßhündchen der Markgräfin Karoline Luise von Baden
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Die Meister-Sammlerin Karoline Luise von Baden
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe 30.05.-06.09.2015
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Treue Freunde. Hunde und Menschen
Bayerisches Nationalmuseum 28.11.2019 - 27.09.2020
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2015: Die Meister-Sammlerin Karoline Luise von Baden
Jacob-Friesen, Holger (Hg.); Müller-Tamm, Pia (Hg.); Frank, Christoph; Zimmermann, Wolfgang
Ausst.Kat. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe 30.05.-06.09.2015; Generallandesarchiv Karlsruhe 17.06.-16.10.2015 -
2019: Treue Freunde
Kammel, Frank Matthias
Hunde und Menschen -
1984: Studien zum Kunstbesitz der Markgräfin Caroline Luise von Baden
Lauts, Jan
Kunsthalle x Jaqueline Scheiber
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Hier spricht Zärtlichkeit.
Ein Schoßhündchen wirkt wie ein harmloses Detail, fast wie Dekor. Aber Bellamina ist Stellvertreterin: für Nähe, für Besitz, für Status, für ein Leben, in dem Fürsorge nicht Notwendigkeit, sondern Kulturform ist.
„Der Markgräfin Karoline Luise von Baden“ ist im Titel als klare Besitz- und Beziehungsordnung festgelegt. Wer spricht hier also wirklich? Das Tier? Die abwesende Herrin? Oder die gesellschaftliche Idee, dass Intimität ein Privileg sein kann?
Gerade weil das Symbol hier als Schoßhündchen klein und zart ist, wird das Motiv politisch lesbar: als Porträt einer Welt, die sich in Nebensachen spiegelt.
Vielleicht zeigt dieses Bild auch, dass Wohlstand bedeutet, von bestimmten Dingen den Blick abzuwenden und etwas anderes zu priorisieren. Hier spricht Macht im Luxus des Behüteten.