13. Feb. 2027 bis
06. Juni 2027

Sonderausstellung | Orangerie

Fragile Ordnungen

Kunst der Nachkriegszeit bis Gegenwart aus der Sammlung


Kurz zusammengefasst

Fragile Ordnungen lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Kunst von 1945 bis heute ein.

Nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs verändert sich die Welt grundlegend. Neue politische Bündnisse, gesellschaftliche Leitbilder und kulturelle Orientierungen entstehen und werden bald wieder infrage gestellt. Auch die Kunst sucht nach neuen Formen, bricht mit Konventionen und reagiert auf die Umbrüche ihrer Zeit. Die Sonderausstellung Fragile Ordnungen in der Orangerie der Kunsthalle Karlsruhe lädt zu einer Entdeckungsreise durch die Kunst von 1945 bis heute ein.

Schwarz-weiß Gemälde einer Stadtansicht aus der Vogelperspektive.

Ausgehend von der Sammlung der Kunsthalle begegnen sich unterschiedliche Generationen, künstlerische Haltungen und Medien. Zu sehen sind unter anderem Arbeiten von Yves Klein, Gerhard Richter und Sigmar Polke sowie Sophie Calle, Miriam Cahn, Nevin Aladağ und Sung Tieu. Ihre Werke erzählen von Aufbruch und Protest, von Erinnerung und Identität, von gesellschaftlichem Wandel und der Erfahrung, dass Gewissheiten ins Wanken geraten können.

Dabei richtet die Ausstellung den Blick auch auf das Museum selbst: Was wird gesammelt, bewahrt und gezeigt – und nach welchen Vorstellungen und Kriterien? So erzählt Fragile Ordnungen auch die Entwicklung der Sammlung der Kunsthalle Karlsruhe und eröffnet überraschende Perspektiven auf Fragen, die unsere Gegenwart unmittelbar berühren.

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