Jan Lauts, Slg. Kat. Karlsruhe 1966, S. 98: „Das Thema nach 1. Könige, 17, 10. – Wenngleich die Signatur später hinzugefügt zu sein scheint, dürfte die Zuschreibung des Werkes selbst an Benjamin Gerritsz Cuyp berechtigt sein; S. J. Gudlaugsson (mündlich 4.3.1958) zieht auch Jan Woutersz Stap als Autor in Betracht.“
Ildikó Ember (1979) zufolge erwog J. Nieuwstraaten (RKD, Den Haag) eine Zuschreibung von Nr. 1793 an J. A. Marienhof. Von Ember selbst unter den Werken des Benjamin Gerritsz. Cuyp erfasst mit der Jan Lauts folgenden Einschätzung, dass die Signatur nicht authentisch sei (1979 sowie mündliche Auskunft 1987, s. Bildaktennotiz, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe). Die Autorin verzeichnete drei weitere Gemälde mit demselben Sujet, von denen sich eines heute in Kingston, Ontario befindet (Agnes Etherington Art Centre, Queen’s University, Acc. Nr. 56-003.09; Ember 1979, Nr. 4). Ein weiteres, trotz Querformat Nr. 1793 kompositorisch näherstehend, wurde am 15.12.2008 bei Tajan, Paris, versteigert (Lot 39, sig./dat. „Cuyp 1631 [?]“, Holz, 62 x 85,5 cm; Ember 1979, Nr. 5). Eine wohl bisher unverzeichnete, hochformatige Tafel, die sowohl mit dem Karlsruher Bild als auch mit dem 2008 in Paris versteigerten Gemälde in Verbindung zu stehen scheint, wechselte am 18.10.2005 bei Renaud-Giquello & Associés, Paris, den Besitzer (Lot 319, B. G. Cuyp zugeschrieben, 74,5 x 59,5 cm).