Salita in Genua
Daten und Fakten
| Titel | Salita in Genua |
|---|---|
| Künstler*in | Gustav Schönleber |
| Entstehungszeit | 1872 |
| Inventarnummer | 2210 |
| Maße Bildträger | H 40,2 cm B 28,4 cm T 0,2 cm |
| Maße Rahmen | H 43,3 cm B 31,8 cm T 1,5 cm |
| Material | Leinwand auf Karton |
| Technik | Ölfarbe |
| Gattung | Gemälde |
| Abteilung | Neue Malerei und Plastik |
Anfang 1943 erwarb die Generalverwaltung der Oberrheinischen Museen das Werk zusammen mit zwei Ölstudien und neun Zeichnungen bei Margarete von Cloßmann, geb. Schönleber. Mit ihrem Ehemann Karl Wilhelm Hans von Cloßmann hatte sie die umfangreiche Sammlung von Werken ihres Vaters Gustav Schönleber von ihrer Mutter Luise Schönleber geerbt. 1949 gelangte die Ölstudie schließlich in den Bestand der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe.
Forschungsstand: September 2026, Bearbeiterin: Dr. Tanja Baensch.
- 1872 - wohl 1917 ↓
- wohl 1917 - wohl 1922 ↓
- wohl 1922 - Herbst 1941 ↓
- Herbst 1941 - 24.02.1943 ↓
- 24.02.1943 - 04.05.1949 ↓
- ab 04.05.1949 ↓
1872 - wohl 1917
wohl 1917 - wohl 1922
- Eigentümer*in: wohl Luise Schönleber
Es ist wahrscheinlich, dass das Werk an die verwitwete Ehefrau des Künstlers, Luise Schönleber, und nach ihrem Tod an deren Tochter Margarete von Cloßmann mit ihrem Ehemann vererbt wurde. Diese Erbreihenfolge wird durch den Hinweis unterstützt, dass Luise Schönleber »ihre feine Sammlung von Bildern u. Zeichnungen [von Gustav Schönleber] mitbrachte«, als sie bei den von Cloßmanns einzog. [1]
Quelle:- [1] Margarete von Cloßmann an Kurt Martin, 11.07.1942, in: LABW, GLAK, 441-3 Nr. 951 (Dossier: Schönleber).
wohl 1922 - Herbst 1941
- Eigentümer*in: Margarete von Cloßmann
Es ist anzunehmen, dass das Werk vor dem Tod Hans von Cloßmanns im Herbst 1941 im gemeinsamen Besitz des Ehepaars war.
Quelle:- [1] Korrespondenz zwischen Margarete von Cloßmann und Kurt Martin, 1942/1943, in: LABW, GLAK, 441-3 Nr. 951 (Dossier: Schönleber).
Herbst 1941 - 24.02.1943
Nach dem Tod ihres Mannes 1941 kümmerte sich Margarete von Cloßmann allein um den Kunstbesitz: »So viel ich mich erinnere waren Sie [Kurt Martin] einmal hier, ehe meine Mutter zu uns zog u. zu unseren eigenen wertvollen Familienmöbeln u. unsern Bildern [...] ihre feine Sammlung von Bildern u. Zeichnungen meines Vaters mitbrachte. Seitdem hat sich unser Heim zu einem ausgesprochenen kleinen Museum ausgewachsen u. in allen Räumen befindet sich eine grosse Menge wertvolles Kulturgut, dessen Betreuung [nun] mir allein obliegt, seit mein Mann vergangenen Herbst gestorben ist.« [1]
Quelle:- [1] Margarete von Cloßmann an Kurt Martin, 11.07.1942, in: LABW, GLAK, 441-3 Nr. 951 (Dossier: Schönleber).
- [2] Korrespondenz zwischen Margarete von Cloßmann und Kurt Martin, 1942/1943, in: LABW, GLAK, 441-3 Nr. 951 (Dossier: Schönleber).
24.02.1943 - 04.05.1949
- Eigentümer*in: Generalverwaltung der Oberrheinischen Museen, Straßburg
Aus dem großen Bestand an Werken ihres Vaters verkaufte Margarete von Cloßmann, geb. Schönleber, im März 1943 nach persönlichem Briefwechsel mit Kurt Martin drei Ölstudien und neun Zeichnungen an die Generalverwaltung der Oberrheinischen Museen. [1]
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der Ölstudien betonte Kurt Martin, dass er Margarete von Cloßmann keinesfalls zu einem Verkauf drängen wolle: »Ich würde gerne von Ihrem Vater noch 1 oder 2 schöne kleinere Öelstudien erwerben, um seine Vertretung in der Kunsthalle möglichst abzurunden und neben den großen Bildern, die wir besitzen, auch die Reize seiner kleineren Arbeiten eindrücklich zu machen. Vielleicht haben Sie die Freundlichkeit, sich auch dies zu überlegen, wobei ich Sie sehr bitte, daß Sie meinem Wunsch nicht in irgend einer Form als Verpflichtung oder als Drängen verstehen möchten.« [2]
Quelle:- [1] Korrespondenz zwischen Margarete von Cloßmann und Kurt Martin, 1942/1943, in: LABW, GLAK, 441-3 Nr. 951 (Dossier: Schönleber).
- [2] Kurt Martin an Margarete von Cloßmann, 15.07.1942, in: LABW, GLAK, 441-3 Nr. 951 (Dossier: Schönleber).
- [3] Rechnung von Margarete von Cloßmann an die Generalverwaltung der oberrheinischen Museen, 24.02.1943, in: LABW, GLAK, 441-3 Nr. 951.
- [4] Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Inventar der Generalverwaltung der Oberrheinischen Museen, Inv.Nr. 465.
ab 04.05.1949
- Eigentümer*in: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
- [1] Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Inventarkarte Nr. 2209.
- [2] Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Inventar der Gemälde 1919–1961, Inv.Nr. 2210.
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Gustav Schönleber, Gustav Kampmann. Zweimal Natur um 1990
Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais Karlsruhe 1990-1991, Nr. 9
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Badische Sezession
1951, Nr. 63
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1971: Katalog Neuere Meister
Hrsg.: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe; Bearb.: Lauts, Jan
19. und 20. Jahrhundert -
1971: Katalog Neuere Meister
Hrsg.: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe; Bearb.: Lauts, Jan
19. und 20. Jahrhundert -
1987: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe: Gustav Schönleber - ein Karlsruher Landschaftsmaler
Text: Tratz, Helga
Saaltext -
1990: Gustav Schönleber 1851-1917
Miller-Gruber, Renate
Monographie und Werkverzeichnis