Weinbrenners verlorene Bauten: Von der Zeichnung zur virtuellen Rekonstruktion

Kurator*innenführung im Dialog mit Prof. Dr.-Ing. Julian Hanschke (KIT)

Das Schaffen des Karlsruher Architekten Friedrich Weinbrenner (1766–1826) bestimmt bis in die Gegenwart das Stadtbild seiner Heimatstadt. Anlässlich seines 200-jährigen Todestags widmet die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe dem Badischen Baudirektor eine Studioausstellung und präsentiert ausgewählte Werke aus dem Kupferstichkabinett.

Die vielfältigen Zeichnungsbestände zeigen Weinbrenners schöpferisches Denken als Architekt vor der Zeit digitaler Visualisierungen ebenso wie die Inspirationsquellen seiner klassizistischen Architektur, die er in Italien fand. Die Studioausstellung präsentiert mit 46, teils großformatigen Zeichnungen die Bandbreite zwischen Studien antiker Bauten, visionären Entwürfen fantastischer Architekturen und minutiösen Ausführungsplänen für bedeutende Bauwerke wie das Markgräfliche Palais und das Hoftheater. Sie lässt damit auch nicht mehr bestehende Gebäude vor Augen treten und den Aufbruchsgeist wiederentdecken, der die Architektur um 1800 erfasste.

Digitale Rekonstruktionen des Markgräflichen Palais‘ und des Hoftheaters von Prof. Dr.-Ing. Julian Hanschke (KIT) ergänzen die Zeichnungen und laden zum Vergleich mit heutigen Visualisierungsmöglichkeiten in der Architektur ein.

 

Bis zum Vortag der Führung können die Tickets im Onlineshop erworben werden. Am Tag der Veranstaltung können die Tickets nur vor Ort an der Kasse des ZKM erworben werden.

Es gilt die aktuelle Eintrittspreisregelung des ZKM. Bitte informieren Sie sich unter www.zkm.de.

 

Freitags ab 14.00 Uhr ist der Eintritt in die Ausstellung kostenfrei.

Datum:
Gebäude: ZKM, Lorenzstraße 19, 76135 Karlsruhe, Lichthof 1+2, 1. OG
Ausstellung: Friedrich Weinbrenner. Klassisch gegenwärtig
mit: Dr. Judith Rauser (Kuratorin), Prof. Dr.-Ing. Julian Hanschke (KIT)
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Deutsch
Preis zzgl. Eintritt: 4,00 €
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