Herkunft und Geschichte von Christi Himmelfahrt

Ein Beitrag von Prof. Dr. Harald Schwillus, Halle (Saale)

40 Tage nach Ostern begehen die Kirchen Christi Himmelfahrt. Dieses Fest gibt es seit dem 4. Jahrhundert. Es erinnert an die Freude über die Auferstehung des am Karfreitag am Kreuz gestorbenen Jesus Christus. Inhaltlich bezieht es sich auf die Apostelgeschichte, einen Text der Bibel. Dort wird erzählt, dass Christus nach seinem Tod 40 Tage lang bis zur Auffahrt in den Himmel den Gläubigen erschienen sei.

Das Fest ist daher untrennbar mit der Zahl 40 verbunden, die in der jüdisch-christlichen Tradition als Symbol des Wartens, der Reifung und der Vorbereitung gilt: 40 Jahre war das Volk Israel auf dem Weg ins Gelobte Land, 40 Tage fastete Jesus vor seinem öffentlichen Auftreten in der Wüste – und 40 Tage (die Sonntage als christliche Festtage nicht mitgezählt) dauert die Fastenzeit vor Ostern.

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