Abbildung von geöltem Papier
Inv: IX-5159-36-18-4

Geöltes Papier

Bei einem geölten Papier handelt es sich um historisch handesübliches Schreib- oder Zeichenpapier, das in Öl getränkt wurde, um seine Lichtdurchlässigkeit zu erhöhen. Damit hat man das Papier ausreichend transparent gemacht, um es zum Abpausen zu nutzen. Weil das geölte Papier dazu direkt auf die abzupausende Zeichnung gelegt werden musste, konnte sich dabei Öl auf sie übertragen. Geölte Papiere sind heute durch Oxidation des Öls bräunlich verfärbt und weit weniger lichtdurchlässig als direkt nach ihrer Öltränkung. Beim Abpausen entstanden auf der gepausten Zeichnung häufig Ölflecken, die heute als bräunliche Flecken erkennbar sind. Ölspuren erscheinen unter UVF dunkel.

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