Geschichte der Kunsthalle

Sehr viel älter als das Gebäude der Kunsthalle ist ihre Sammlung. Und so wird auch die Geschichte der Kunsthalle maßgeblich durch die ihrer Sammlung bestimmt.

Sammeln im Hause Baden

Die Sammeltätigkeit Christoph I. wurde von seinem Urenkel Markgraf Friedrich V. von Baden-Durlach, in einem beeindruckendem Umfang weiter geführt. Auch Friedrich VI. von Baden-Durlach widmete sich dem Erwerb von Kunst. Friedrich VII. Magnus hingegen bewahrte die Sammlung beim Ausbruch des Pfälzischen Erbfolgekrieges 1688 vor der Zerstörung, indem er sie aus der „Karlsburg“ in Durlach nach Basel brachte. Die Sammlung umfasste zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 700 Gemälde.

Zu einem passionierten, für das Profil der heutigen Sammlung der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe prägenden Kunstkenner entwickelte sich Markgraf Hermann von Baden-Baden. Den wichtigsten und fruchtbarsten Akzent in der Sammlungsgeschichte der Markgrafen jedoch setzte eine Frau, die 1751 in die Durlacher Linie eingeheiratet hatte: Karoline Luise, Prinzessin von Hessen-Darmstadt, die mit Markgraf Karl Friedrich verheiratet wurde. 1715 hatte dessen Großvater Karl Wilhelm die Stadt Karlsruhe gegründet und mit der Errichtung seines neuen Schlosses begonnen.

Direktorinnen und Direktoren der Kunsthalle

1829 – 1858: Carl Ludwig Frommel
1858 – 1880: Carl Friedrich Lessing
1880 – 1893: Wilhelm Lübke
1899 – 1920: Hans Thoma
1920 – 1927: Willy Storck
1927 – 1933: Lilli Fischel (kommissarisch)
1933 – 1934: Hans Adolf Bühle
1934 – 1956: Kurt Martin
1956 – 1973: Jan Lauts
1973 – 1995: Horst Vey
1995 – 2009: Klaus Schrenk
seit 2009: Pia Müller-Tamm

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