Lageplan

Marie Guilhelmine Benoist - Selbstbildnis
Weitere Abbildungen
Maße:
H 95,7 cm  B 78,5 cm  
Jahr:
Anfang 1786
Ort:
Kunsthallenpräsentation im ZKM

Kunsthalle x Jakob Schwerdtfeger

Zum Audiotranskript der Kunstsnackepisode zu Marie Guilhelmine Benoist.

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Von Napoleon bis Jay-Z

Dieser Kunstsnack handelt von Marie Guilhelmine Benoist und ihrem Selbstbildnis, das sie mit gerade einmal 17 Jahren malte. Kunsthistoriker und Comedian Jakob Schwerdtfeger verrät, worauf sie mit ihrem Selbstporträt anspielt und wie ihre aussichtsreiche Karriere ein abruptes Ende nahm.

Abbildung des Selbstbildnisses von Marie Guilhelmine Benoist. Es zeigt die Künstlerin vor einer Staffelei mit einem Bild. Sie hält einen Pinsel in der Hand.

Junge Schaffenskraft

„Wir sehen die Künstlerin bei der Arbeit, im Sitzen malt sie ein Gemälde. Also ein Bild im Bild, denn wir sehen auf dem Gemälde, wie die Künstlerin ein Gemälde malt. Benoist ist in weißen Stoff gehüllt, der aussieht wie die Mischung aus römischer Toga und Bettlaken. Die Künstlerin blickt selbstbewusst in Richtung der Betrachter*innen. Ihr langes Haar flattert hinter ihr herum, als säße sie vor einem Ventilator. (…) Benoist war gerade mal 17 Jahre alt, als sie dieses Bild malt!“

Detail eines Gemäldes,. welches das Gesicht einer jungen Frau mit blonden Haaren zeigt.

Unterdrückte Kunst

„Mit den Porträts ist Benoist ziemlich erfolgreich, sie erhält sogar den Auftrag Napoleon zu malen. 1814 kommt dann ein heftiger Dämpfer. Benoists Mann bekommt einen Job im Innenministerium und verlangt von ihr, dass sie ihre Werke nicht mehr öffentlich zeigt. Benoist leistet dem Folge. Früher wurde sie viel gelobt und gefeiert, jetzt kann sie nur noch für sich malen. (…) Benoist malt zwar weiter, aber die Qualität ihrer Bilder nimmt ab. Ihr fehlt der Austausch, der Antrieb, die Mission. Dass sich ihr Selbstbildnis heute in der Kunsthalle Karlsruhe befindet, ist ein großes Glück!“

Weitere digitale Angebote zu Marie Guilhelmine Benoists „Selbstbildnis“

Das Gemälde zeigt eine junge Frau vor einer Staffelei sitzend und ein Gemälde malend.

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Ausschnitt einer Abbildung des Selbstbildnisses von Marie-Guilhelmine Benoist, auf dem die Künstlerin mit lockigem Haar in die Kamera blickt. Sie hält einen Pinsel in der Hand und sitzt vor einer Leinwand, auf der sie gerade an einem Gemälde arbeitet.

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Erfahren Sie im wissenschaftlichen Erwerbungsbericht mehr über das bemerkenswerte Selbstbildnis der jungen Künstlerin Marie-Guilhelmine Benoist.

Foto von Jakob Schwerdtfeger neben einem goldenen Rahmen, in dem eine Abbildung des Werks "Selbstbildnis" von Marie Guilhelmine Benoist zu sehen ist. Darüber steht der Schriftzug: "Kunstsnack"

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Episode 19: Von Napoleon bis Jay-Z – Selbstbildnis von Marie Guilhelmine Benoist

Kunsthistoriker und Comedian Jakob Schwerdtfeger fasst pointiert zusammen, worauf Benoist mit ihrem Selbstporträt anspielt, wie ihre aussichtsreiche Karriere ein abruptes Ende nahm und was sie mit Napoleon, Jay-Z und Beyoncé zu tun hat.

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ca. 180 min
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Daten und Fakten

Titel Selbstbildnis
Künstler*in Marie Guilhelmine Benoist
Entstehungszeit Anfang 1786
Inventarnummer 3029
Maße Bildträger H 95,7 cm  B 78,5 cm  
Maße Rahmen H 118,0 cm  B 100,0 cm  T 11,0 cm  
Material Leinwand
Technik Ölfarbe
Genre Porträt
Gattung Gemälde
Abteilung Alte Malerei (vor 1800)
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