13. Jul. 2019 bis
29. Sep. 2019

Ausstellung

Silvia Bächli

shift


Ab morgen 10:00 Uhr
Kurz zusammengefasst

Mit rund 70 Arbeiten der Schweizer Künstlerin Silvia Bächli widmet sich die Ausstellung shift einer der bekanntesten Zeichnerinnen ihrer Generation.

In der Karlsruher Ausstellung werden Blätter präsentiert, die während eines Stipendienaufenthaltes 2018/2019 in London entstanden sind, sowie erstmals auch kleine Skulpturen und eine zusammen mit Eric Hattan entwickelte Wand-Installation. Themen der Ausstellung sind das Zeichnen als Form der Übersetzung von Wahrnehmungen in Atmosphären, aber auch das Verhältnis von Kopf und Körper, Empfindung und Erscheinung, Fundstück und künstlerischem Eingriff, Einzelwerk und Werkgruppe, Raumerfahrung und Zweidimensionalität.

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Abbildung des Werks "ohne Titel" der zeitgenössischen Künstlerin Silvia Bächli aus dem Jahr 2012, das in der Ausstellung "Silvia Bächli. shift" vom 13. Juli bis 29. September 2019 in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe zu sehen ist.
Silvia Bächli: Ohne Titel (sb2011_112), 2011

Werke aus den Jahren 1983 bis 2019, die auf einem rund 16 Meter langen Tisch präsentiert werden, geben Einblick in die Entwicklung der Künstlerin. Diese Zeichnungen umspielen zunächst ausdrücklicher, dann zunehmend reduziert das Thema des weiblichen Körpers, machen Torsi oder Körperfragmente zum transparenten Darstellungsgegenstand. Neben kleinen Plastiken aus der jüngsten Vergangenheit widmet sich die Ausstellung – in einem 35 Meter langen Saal – teilweise farbstarken Blättern, die Silvia Bächli während eines Stipendienaufenthaltes von August 2018 bis Anfang 2019 in London schuf. Mit ihren subtilen Werken und der Ausstellungseinrichtung reflektiert Silvia Bächli auch in der Kunsthalle das vielstimmige Zusammenspiel von Zeichnung, Raum und Betrachter*innen-Bewegung. Zeichnen als Form der Übersetzung von Beobachtungen und Empfindung in Gesten und Spuren, aber auch das Verhältnis von Kopf und Körper, Empfindung und Erscheinung, Fundstück und künstlerischem Eingriff, Einzelwerk und Werkgruppe sind Themen von shift. Die Installation To have a shelf life im Grünen Saal der Kunsthalle bildet das kooperativ mit Eric Hattan zusammen entwickelte Gelenkstück zur parallelen Ausstellung Eric Hattan – entlang.

To have a shelf life

Silvia Bächli und Eric Hattan erarbeiten für die Kunsthalle Karlsruhe gemeinschaftlich eine Installation mit dem Titel To have a shelf life. Gefundene Regalbretter werden mit jeweils einer horizontalen Linie markiert und im historischen Grünen Saal installiert – Fundstücke gehen in ein Werk und in den Kunstraum ein, für kurze Zeit.

Abbildung der Rauminstallation "To have a shelf life"
Verkauf der Bretter

Am letzten Ausstellungstag, dem 29.9. ab 14 Uhr, können die Regalbretter der Installation To have a shelf life für 100 € pro Brett käuflich erworben werden. Silvia Bächli und Eric Hattan werden alle verkauften Bretter mit einem Zertifikat versehen.

Reservierungen für einzelne Bretter werden an der Kasse der Kunsthalle ab sofort entgegengenommen.

Klangzeichnung

Statt eines Audioguides begleitet die Ausstellung eine „Klangzeichnung”, die Silvia Bächli zusammen mit der Kuratorin Kirsten Voigt erarbeitet hat. Die Collage aus Musik, Texten und Äußerungen Silvia Bächlis steht den Besucher*innen als akustischer Begleiter zur Seite. Die Realisierung wurde ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Begleitpublikation

Zur Ausstellung erscheint ein zweisprachiger Katalog im Kerber Verlag Berlin. Das umfassend bebilderte Begleitbuch enthält Beiträge der Kuratorin Kirsten Voigt und der Schriftstellerin Ilma Rakusa mit einem Vorwort von Pia Müller-Tamm. Der Katalog ist für 29 € an der Museumskasse, im Onlineshop sowie im Buchhandel erhältlich.

Wir danken für die freundliche Unterstützung
Pro Helvetia

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